Beschreibung
1962 Alvis TD21 Series2 DHC
Fahrgestellnummer: 26833
Zulassungsnummer: 700TKT
Diese Autos haben aus jedem Blickwinkel eine zurückhaltende, zeitgemäße Eleganz. Sie sind eine großartige Alternative zu einem klassischen Jaguar – oder auch zu Rolls-Royce bzw. Bentley. Und zu ihrer Zeit zählte man sie zu den Wagen, die die „bessere Gesellschaft“ fuhr, wenn sie nicht gerade gefahren wurden.
Berühmte Alvis-Besitzer waren u. a.: Douglas Bader (der hatte 3), John Osbourne, Sir David Steele, Lonnie Donegan, Hammond Innes und last but by no means least HRH Prince Philip, Duke of Edinburgh.
Mit ihrem drehmomentstarken 2993-ccm-Reihensechszylinder sind die Fahrleistungen zwar nicht ganz auf Jaguar-Niveau, aber sie gleiten dahin und vermitteln ein enormes Wohlgefühl – sowohl für den Fahrer als auch für die Mitfahrer. Und aus dieser Ära gibt es nicht allzu viele echte Cabriolets mit vier Sitzen.
Fahrgestell 26833 (das seine originale Zulassungsnummer 700 TKT beibehält) ist eines der 59 von Park Ward gefertigten Series-II-DHC-Modelle und hat eine schöne Geschichte: Es war von neu an bis 1997 in einer einzigen Familie im Besitz – erst der Großvater ab neu bis 1997, dann für ein Jahr dessen Bruder nach seinem Tod, bevor es 1998 an den Enkel überging.
Es hat 90 % seines Lebens in London verbracht und war stets eingelagert. Der Kilometerzähler zeigt nur knapp 24. 000 Meilen; alte Papier-MOTs reichen zurück bis 1996, um die Laufleistung zu belegen, als es dann 21641 m anzeigte.
Wir haben eine umfangreiche Historie bis 1996: Fast ausschließlich „Red Triangle“, und Ende Juni 2024 war er dort für einen 70-Punkte-Service und eine Abstimmung – seitdem hat er nur sehr wenige Kilometer zurückgelegt.
1986 wurde eine größere Restaurierung durchgeführt. Auch das Interieur wurde komplett neu bezogen und ein neues Verdeck montiert. Fast 40 Jahre später macht er immer noch einen hervorragenden Eindruck – allerdings gibt es inzwischen ein oder zwei sehr kleine, durchaus entschuldbare Schönheitsfehler in der cremefarbenen Lackierung. Aber er sieht einfach absolut atemberaubend aus.
Als Series II profitiert er von durchgängigen Scheibenbremsen sowie von Aluminiumtüren – ein riesiger Fortschritt gegenüber den frühen Stahl-Versionen, die so schwer sind, dass sie dazu neigen, nicht richtig zu sitzen. Bei diesem Exemplar ist die Spalt-/ Passtiefe zudem für einen Coachbuilt Wagen wirklich sehr gut.
Ein auffällig elegant aussehendes Auto, das überall positive Kommentare hervorruft. Das ist ein wirklich, wirklich gut nutzbares, toll zu fahrendes Auto – statt eine Concours-Garagenkönigin. Und ich muss sagen: Es fährt sich wunderschön.
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