Beschreibung
G, T und O sind die drei Buchstaben, die den begehrtesten und wohl auch wertvollsten Ferrari der Welt zieren. Die zweite Generation des GTO wurde in den frühen 1980er Jahren geboren, als viele führende Automobilhersteller glaubten, dass sich das Gruppe-B-Reglement der FISA zur endgültigen Plattform für die Präsentation ihrer technologisch fortschrittlichsten Maschinen entwickeln würde. Um sich für die Gruppe B zu qualifizieren, schrieb die FISA vor, dass 200 identische Straßenfahrzeuge produziert und an die Öffentlichkeit verkauft werden mussten, damit die Homologation erteilt werden konnte. Die Gruppe B sollte sich jedoch als Totgeburt erweisen, und zur großen Enttäuschung der Rennsportfans auf der ganzen Welt gingen der Ferrari 288 und der Porsche 959 nie auf die Strecke. Dennoch beschloss Ferrari, wie Porsche, eine begrenzte Produktionsserie seiner Super-Hochleistungswagen für die Gruppe B zu starten. Der 288 war der erste Ferrari-Straßenwagen mit Mittelmotor, der mit einem längs eingebauten Motor ausgestattet war. Es handelte sich um einen 90°-V8-Motor aus Leichtmetall Tipo F114B mit einem Hubraum von 2855 cm³, der dank zweier IHI-Turbolader mit 0, 8 bar Ladedruck phänomenale 400 PS bei 7000 U/ min leistete, während Behr-Ladeluftkühler die Ladeluft kühlten. Das Ergebnis war ein Spurt von Null auf 100 km/ h in nur 4, 8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 189 km/ h. Mit diesen erstaunlichen Werten war der Ferrari 288 GTO bei seiner Markteinführung 1984 das schnellste Serienauto der Welt. Dieses Exemplar ist bald erhältlich.



























