Beschreibung
1956 BJR 500cc Formula 3 Einzelsitzer
In den Jahren 1954–1955 baute Brian J. Rowsell den BJR 500, der ein vergleichsweise anspruchsvolles Rohrrahmen-Chassis mit vorne Doppel-Hilfeaufhängung (Wishbone) und Federung sowie hinten Schwingenachsen hatte und von einem JAP-Motor angetrieben wurde. Brian wohnte in Kent und trat von 1955 bis 1963 regelmäßig im BJR an, allerdings nur auf Rennstrecken in der Nähe: Brands Hatch, Crystal Palace und möglicherweise (wie sein Sohn Ian vermutet) Goodwood. Brian Rowsell fuhr gegen erfahrene Konkurrenten wie Stuart Lewis-Evans, Jim Russell im Werk-Cooper und Ivor Bueb und zeigte dabei einige großartige Leistungen. Dem Auto liegt eine Vielzahl von Renndokumenten bei.
Mit dem Rückgang des 500er-Klassenrennsports und der Einführung der Formula Junior trat der BJR in den Ruhestand, wurde aber weiterhin bei Bergrennen und Sprintveranstaltungen bis in die 1990er Jahre bewegt. Zu dieser Zeit verstarb der Competition Secretary des Half Litre Club, Brian Rowsell, vor einigen Jahren, doch sein Sohn Ian Rowsell stand in Kontakt zum Vorbesitzer, was ihm ermöglichte, eine vollständige Geschichte des BJR zu rekonstruieren, einschließlich einiger schöner Zeitaufnahmen aus Ians Sammlung. Brian Rowsell ließ das Auto ursprünglich lackieren, ließ den Anstrich jedoch wieder abschleifen, um eine polierte Aluminium-Oberfläche zu erhalten, wie sie heute zu sehen ist.
Der BJR wurde anschließend von Simon Frost restauriert/ aufgefrischt, der technischer Berater des 500 Club ist und für seine Arbeiten an Formula-3-500ern bekannt ist. Das Auto kam 2020 und 2021 wieder in den Einsatz und wurde bei einem Mallory Park-Treffen, bei dem es im Rennspektrum stand, mit Ian Rowsell wiedervereint.
Kürzlich von JSB Engineering wieder in Betrieb genommen (Rechnungen vorhanden). Zuletzt war das Fahrzeug beim Silverstone Festival 2025 im Einsatz, wo es sehr positiv aufgenommen wurde und großes Interesse weckte. Es qualifizierte sich im Mittelfeld eines starken Felder, musste aber im Rennen aufgrund mechanischer Probleme leider aufgeben. Der Motor wurde anschließend zur Inspektion ausgebaut und an Cameron Engineering zur Auffrischung geschickt. Rechnungen verfügbar. Das Auto profitiert zudem von einer neuen Kupplung und Ketten. Zum Verkauf gehören zwei Lenkräder (eins davon für den größeren Fahrer), eine Hebevorrichtung/ Stand und ein benzinbetriebenes Starterpaket.
Der BJR braucht derzeit nichts und ist nach dem Motorenumbau einsatzbereit. Das Auto wird komplett mit einem VIF (Vehicle Identification Form) von der 500 Owners Association geliefert, das das Bau-Datum und seine Rennberechtigung bestätigt. Der BJR ist insgesamt ein deutlich selteneres Fahrzeug als der allgegenwärtige Cooper und zieht bei jedem Meeting positive Bemerkungen auf sich.
Eine Besichtigung wird empfohlen. Bitte rufen Sie Matt unter der Nummer the details below an oder schreiben Sie ihm per WhatsApp bei Fragen.
