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Marreyt Classics

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1970 Ferrari Dino 246 GT (L-Series) Kaufen Bei

  • Linkslenker
  • 5,450 Kilometer
  • Handschaltgetriebe, 5 Gänge
  • Benzin
  • 2400cc
  • 1970
  • Gelb
  • Händler
  • BE
    Aalst, Belgien

Beschreibung

Der Ferrari, der kein Ferrari war

Oft wird er als eines der schönsten jemals gebauten Autos angesehen; der Dino nimmt in der Ferrari-Geschichte auch einen eher kuriosen Platz ein. In gewissem Sinne ist es ein Ferrari, der offiziell kein Ferrari war. Zu der Zeit, als Enzo Ferrari beschloss, seine V6-Antriebe unter dem Namen Dino zu vermarkten, ohne die bekannten Ferrari-Abzeichen. Deshalb bezeichnen ihn manche immer noch als „kein echtes Ferrari“. Jeder mit etwas Grundwissen über die Marke weiß es besser. Für viele Enthusiasten repräsentiert der Dino eines der reinsten und fein austariertesten Sportwagen, die Maranello je verlassen haben, was erklärt, warum die Werte in den letzten fünfzehn Jahren so stark gestiegen sind.

Die begehrte L-Serie

Zwischen Juni 1969 und Juli 1974 wurden insgesamt 3. 913 Ferrari Dino 246 GT gebaut. Laut dem Dino-Kompendium von Matthias Bartz ist der Chassis-Nr. 01088 ein späteres Exemplar der L-Serie. Nur rund 355 Fahrzeuge wurden in dieser frühen Spezifikation gebaut.

Dieses spezielle Auto wurde am Montag, dem 31. August 1970, fertiggestellt und am 18. September 1970 an den ersten Besitzer, Giancarlo Belloni, ausgeliefert.

Heute gilt die L-Serie weithin als die authentischste frühe Version des 246 GT. Sie bildet die Brücke zwischen dem ursprünglichen 206 GT und den späteren 246 GT M- und E-Serien. Diese frühen Autos behielten eine leichtere Bauweise mit Aluminiumtüren und -motorhaube sowie die markanten Knock-off-Räder. Solche Details verleihen der L-Serie ein etwas zielstrebigeres Feeling und genau das macht den frühen Dino heute so begehrt.

Hinter dem Fahrer rumpelt der bekannte 2, 4-Liter-V6, Typ 135C, gespeist von drei Weber 40 DCN-Düsen und gekoppelt an ein Fünfgang-Schaltgetriebe, das die Kraft auf die Hinterräder überträgt. Nach verlässlichen Quellen behält der Wagen seinen originalen Motor mit der Nummer 005918 und wurde ursprünglich in Argento Auteuil (106-E-1) ausgeliefert, einem relativ seltenen metallic-silbernen Farbton. Während der Restaurierung wurde er neu lackiert in dem ikonischen Giallo Fly, einer Farbe, die dem Dino eine zusätzliche Präsenz verleiht und die Form bemerkenswert gut zur Geltung bringt.

Restaurierung und Dokumentation

Zwischen 2005 und 2006 erfuhr das Auto eine vollständige Restaurierung durch Officina Barcali Duilio und Carrozzeria Lotti in Florenz, einem bekannten toskanischen Karosseriebauer. Die Restaurierung ist mit einem umfangreichen Bericht und einer detaillierten Fotodokumentation belegt. Seit Abschluss hat das Auto gerade 5. 450 Kilometer zurückgelegt.

Auch der Innenraum wurde sorgfältig wieder in den Originalzustand versetzt. Die Sitze wurden neu mit schwarzem Vinyl bezogen (Code 106), der Bodenbelag in schwarzem Teppich erneuert und die Innenverkleidung in schwarzem Kunststoff wie geliefert neu gestaltet.

Zahlreiche Originalteile begleiten das Auto, von denen viele heute selten vollständig zu finden sind. Die originale Dino-Lederhülle mit Handbuch, Teilekatalog und Werkstatthandbuch liegt bei, ebenso wie die originalen Werkzeugsätze mit Wagenheber und Hammer. Das Auto kommt außerdem mit dem Certificato di Identità, ausgestellt vom Automotoclub Storico Italiano (ASI).

Der Dino trägt noch seine originale Cromodora CD01 Knock-off-Räder, gestempelt '68, jetzt mit brandneuen Michelin XWX 205/ 70R14 Reifen ausgestattet. Bewertungsgutachten aus 2014 und 2016 sind ebenfalls in der Historie enthalten.

Irgendwann wurde die untere vordere Stoßstange gegen ein späteres E-Serie-Teil ausgetauscht, das zwei runde Lufteinlässe statt der rechteckigen Öffnungen der frühen Wagen besitzt. Dies geschah wahrscheinlich während einer früheren Reparatur, als das passende frühe Panel einfach nicht mehr verfügbar war.

Der Dino auf der Straße

Was den Dino seit jeher auszeichnet, ist die Art, wie er sich fährt. Road & Track beschreibt den 246 GT scherzhaft als Ferraris Version eines „Sechszylinder-Business-C Coupés“, was auf das vergleichsweise geringe Hubraumvolumen verweist. Tatsächlich erwies er sich als ausgesprochen ausgewogener Sportwagen.

Dank seines Mittelmotor-Konzepts und kompakter Proportionen wirkt der Dino leicht, präzise und wunderbar lebendig auf der Straße. Es ist kein Auto, mit dem man kämpft, dennoch trägt es unverwechselbares Renn-DNA in sich.

Ein Fahrbericht von 1971 zeigte sogar, dass der Dino 246, mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 238 km/ h, den damals populären Porsche 911S problemlos überholen konnte.

Ein zeitloser Ferrari

Obwohl ursprünglich unter dem Namen Dino und nicht Ferrari verkauft, gilt dieses unverwechselbare Design-Icon heute als einer der schönsten und fahrerisch besten Wagen, die jemals aus Maranello hervorgingen.

Sie sind herzlich eingeladen, diesen bemerkenswerten Dino persönlich in unserem neuen Showroom in Ternat, Belgien, zu entdecken, wo wir ihn Ihnen gerne vorstellen."} } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } }} }}}}} } } }}}` } } } } } } } } } } } } }''

Standort des Fahrzeugs

15 Victor Bocquéstraat, Aalst, OV, 9300, Belgien
Anfahrtsbeschreibung

Anzeigen Details

Anzeigentyp:
Kaufen Bei
Kategorie:
Oldtimer
Land:
Belgien
Region:
OV
Referenznummer:
C2062898
Aufgelistet am:
05/05/2026
Jahr:
1970
Farbe:
Gelb
Verkäufertyp:
Händler

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