Beschreibung
Pavilion Gardens | Buxton, Derbyshire
Besichtigung: Di 28. Juli ab 13:00 Uhr
Auktion 29. Juli 2026 12:00
Standort: Pavilion Gardens St John's Rd, Buxton SK17 6BE
Registriernr.: Nicht registriertChassisnr.: 1108338MOT: Steuerbefreit
Eingegangen aus dem Nachlass des verstorbenen Peter Macey
Wunderschöner US-Roadster mit Dicky-Sitz
Offenbar Empfänger früherer Restaurierungsarbeiten
Bedarf der Zulassung beim DVLA
Eine Untermarke der Hudson Motor Company aus Detroit zielten die Produkte von Essex auf die durchschnittliche Familie. Wie bei den anderen amerikanischen Herstellern handelte es sich anfangs um offene Viertürer mit Verdeck aus Segeltuch. Zwar wird Henry Ford dafür zugeschrieben, Autos allgemein erschwinglich gemacht zu haben, doch Essex hatte sehr viel damit zu tun, dass Sedans für die breite Masse verfügbar wurden. Bis 1924 entfernte man sich in der Firma von Vierzylindermotoren hin zu zunächst einem 2, 1-Liter-Sechszylinder (dem Six) und danach einer 2, 5-Liter-Einheit (dem Super Six). Damit wurde eine Reihe von Modellen angetrieben, darunter Speedster, Coupé, Coach sowie ein Viertürer-Sedan mit fünf Sitzen. Die Spezifikation entsprach dem damaligen Standard: Der Motor war mit einem Drei-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt, die Aufhängung bestand ringsum aus halbelliptischen Blattfedern. Gebremst wurde zunächst nur über zwei Räder; ab 1927 gab es optional ein Vierrad-Bremssystem, das im folgenden Jahr zur Serienausstattung wurde. Das Auto fuhr auf Artillerierädern. Bis 1932 hatte sich die Marke vom Essex zu Essex-Terraplane und schließlich nur noch zu Terraplane gewandelt. Eine große Zahl wurde für den britischen Markt in Rechtslenkung über das Hudson-Essex-Montagewerk in Brentford, Middlesex, geliefert.
Dieser wunderschöne Roadster – liebevoll unter der Staubschicht restauriert – begann sein Leben als US-Markt-Auto, das Peter Macey erwarb, als er in seinem zweiten Zuhause in Palm Bay, Florida, lebte. Der früheste bekannte Besitzer war Alexander H. Mitchell aus Willoughby, Ohio; nach seinem Tod erbte seine Frau Joan das Fahrzeug im Jahr 2002. Sie stellte es zum Verkauf als nicht fahrbereit ein, und noch im selben Jahr kaufte Herr Macey es für 17. 000 US-Dollar. Obwohl 2005 ein HM Customs and Excise-Formular für Motor Vehicles Brought Permanently into the United Kingdom unter Customs Relief ausgefüllt wurde, scheint Herr Macey das Auto in Florida behalten und genossen zu haben: Er meldete es dort jedes Jahr zwischen 2008 und 2014 an.
Wie auch immer: Der Essex wurde schließlich nach England gebracht, wo er zusammen mit den übrigen Essex-Modellen von Herrn Macey sowie mit klassischen US-Autos eingelagert wurde. Da er nun mehrere Jahre außer Betrieb war, muss er wieder neu in Betrieb genommen werden, dürfte aber nach dem Abwischen des Staubs absolut showtauglich sein. Er benötigt eine Registrierung beim DVLA, wird jedoch mit dem Florida-Titel und den Zulassungsscheinen, einer Kopie des Ohio-Titels, einem Kaufbeleg von Mrs. Mitchell sowie einem Super-Six Instruction Book von 1929 geliefert.
** Die Gebote werden live vor Ort abgegeben sowie online über unsere H&H-Website, per Telefon und mit Kommission – AGB gelten**
Einlieferung per Katalog; erhältlich für £20 (Einlass für 2 Personen)












