Beschreibung
Pavilion Gardens | Buxton, Derbyshire
Besichtigung: Di 28. Juli ab 13:00 Uhr
Auktion 29. Juli 2026 12:00
Ort: Pavilion Gardens St John's Rd, Buxton SK17 6BE
Registrier-Nr.: RT 7611Chassis-Nr.: 1001257MOT: Befreit
Eingestellt aus dem Nachlass des verstorbenen Peter Macey
Sehr gut erhaltenes Phaeton für den australischen Markt mit ‘Supreme’-Aufbau von Smith & Waddington Ltd
Gutes Potenzial für eine ‘ölige Lappen’-Wiederinbetriebnahme
Nacheinfuhr nach Großbritannien um 1970
Als Tochtergesellschaft der Hudson Motor Company aus Detroit waren Essex-Produkte für die durchschnittliche Familie gedacht und – wie bei anderen US-Herstellern auch – zunächst offene Viersitzer mit Verdeck aus Canvas. Henry Ford wird zwar die breite Erschwinglichkeit von Autos zugeschrieben, aber Essex hatte viel damit zu tun, Sedans für die Masse verfügbar zu machen. Bereits 1924 entfernte sich das Unternehmen von Vierzylindermotoren hin zu zunächst einem 2, 1-Liter-Reihensechszylinder (dem Six) und dann zu einem 2, 5-Liter-Aggregat (dem Super Six). Damit wurden verschiedene Modelle angetrieben, darunter ein Speedster, Coupé, Coach und ein viertüriges, fünfsitziges Sedan. Die Spezifikation war typisch für die Zeit: Der Motor war mit einem Dreigang-Schaltgetriebe kombiniert, und die Aufhängung bestand rundum aus halb-elliptischen Blattfedern. Gebremst wurde anfangs nur an zwei Rädern; ab 1927 gab es optional ein Vierrad-System, das dann im Folgejahr zum Standard wurde. Der Wagen lief auf Artillerie-Rädern. Bis 1932 hatte sich das Emblem vom Essex zu Essex-Terraplane und schließlich nur noch zu Terraplane gewandelt. Eine große Zahl wurde im Rechtslenker-Format für den britischen Markt über das Hudson-Essex-Montagewerk in Brentford, Middlesex, geliefert.
Dieses Rechtslenker-Essex ist besonders spannend, weil er neu nach Australien geliefert und dort lokal eingekleidet wurde. Cognoscenti werden bemerken, dass die Zierleisten an der Gürtellinie von denen des Werksaufbaus abweichen und zudem attraktiv mit einem Diamantmotiv verziert sind. Geliefert wurde er über die Smith Motor Coy. in der Godfrey Street, Port Adelaide, mit dem „Supreme“-Karosseriekörper von Smith & Waddington Ltd aus Sydney. Eine beiliegende Anzeigetafel zeigt, dass er bis 1962 in Australien überlebt hat, als er von W. H. Cheatham aus Lynchburg, Virginia, nach Amerika verschifft wurde (der auch den 1927 Buick im Macey Collection besaß) und 1963 restauriert wurde.
Es scheint, dass er später von Jack Henry Chalcroft aus Bodmin, Cornwall, nach Großbritannien gebracht wurde, der ihn 1976 für £900 an Mr. Macey verkaufte. Chalcroft war außerdem der Besitzer eines britischen 1931 Super-Six Coupé (Chassis 1234163), und die Registriernummer „RT 7611“ wurde von diesem Wagen übernommen. Mr. Macey fuhr das Phaeton sofort und hielt es bis 2003 auf der Straße, danach stellte er es in eine seiner Scheunen. Heute kommt es mit seiner schwungvollen 1960er-Restauration und der kräftigen Patina äußerst charaktervoll daher. Geliefert wird es mit dem aktuellen V5C, einem alten V5, dem Kaufbeleg von Mr. Chalcroft, dem Buff-Logbook von 1234163 sowie einem originalen 1929er Super-Six Instruction Book und Parts List.
** Live wird online an dem Veranstaltungsort geboten – über unsere H&H-Website, per Telefon und als Bevollmächtigung (Commission) – es gelten unsere AGB**
Einlieferung per Katalog; Kauf für £20 möglich (gibt 2 Personen Zutritt)












