Beschreibung
35 Jahre beim Vorbesitzer
Nur 30. 239 km
1 von 204 “Short Nose”
1 von nur 16 Exemplaren, die in Rosso Rubino ausgeliefert wurden
Original-Nummern stimmen überein
Schweizer Marktauslieferung
Der Ferrari 275 GTB wurde zusammen mit dem GTS im Oktober 1964 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt. Die Serienproduktion begann kurz darauf. Wie bei vielen Ferrari-Straßenfahrzeugen dieser Zeit wurde die Karosserie des GTB vom unabhängigen Karosseriebauer Scaglietti in Modena gefertigt.
Der straßentaugliche 275 GTB war darauf ausgelegt, die Lücke zwischen den langsameren 330er Modellen und dem exklusiven 500 Superfast zu schließen, der ab 1964 in sehr limitierter Stückzahl produziert wurde. Gleichzeitig stellte der 275 GTB Ferraris Antwort auf den Lamborghini 350 GT dar, der ein Jahr zuvor mit vergleichbarem Leistungsspektrum vorgestellt wurde.
Zu den wichtigsten technischen Innovationen gehörten eine unabhängige Federung an allen vier Rädern und ein Transaxle-Antrieb, bei dem das manuell betätigte Fünfgang-Getriebe zusammen mit dem Differential an der Hinterachse montiert war. Diese Konfiguration führte zu einer verbesserten Gewichtsverteilung sowie mehr Innenraum und war eine Premiere für Ferraris Straßen-Sportwagen.
Die Höchstgeschwindigkeit der 275 GTB in der Version mit drei Doppelansaug-Carburettoren wurde mit 260 km/ h angegeben, etwa 20 km/ h schneller als der gleichzeitig produzierte 330 GTC mit seinem 4, 0-Liter-Motor.
Für den Pariser Automobilsalon 1965 wurden mehrere stilistische Änderungen eingeführt. Zusätzlich zu einer größeren Rückscheibe erhielten die Wagen eine längere vordere Überhangung und entsprechend höher montierte vordere Stoßstangen. Diese zweite Serie ist als die „Long Nose“-Version bekannt.
Zwischen 1964 und 1966 wurden insgesamt 450 Exemplare des 275 GTB produziert. Davon waren 204 „Short Nose“-Modelle und 246 „Long Nose“-Fahrzeuge.
Unser 275 GTB wurde Ende 1965 an den ersten Besitzer, einen Unternehmer aus Lausanne, ausgeliefert.
Bei der Auslieferung war das Auto in der seltenen Farbe Rosso Rubino lackiert — nur 16 Exemplare wurden ursprünglich in diesem Farbton ausgeliefert.
Ende 1966 wurde der Ferrari nach Deutschland verkauft, wo ein Vorbesitzer ihn in Rosso Corsa neu lackieren ließ.
In den 1980er Jahren kehrte das Auto in die Schweiz zurück und gehörte mehrere Jahre einem Architekten, der am Genfersee wohnte.
1990 erwarb ein deutscher Sammler das Fahrzeug aufgrund der geringen Laufleistung und des außergewöhnlich originalen Zustands.
Der 275 GTB blieb in dieser Sammlung in den letzten 35 Jahren.
Zweifellos gehört dies zu den feinsten und am besten erhaltenen Exemplaren der Serie.










